Lesen und lauschen #6: Ludwig Thoma

Ein Gedicht über die Kunst von Ludwig Thoma…

„Kunst kommt nicht von Können, sondern von Kontern“, hat Herbert Achternbusch einmal gesagt. Er muss es wissen, schließlich ist der 1938 in München geborene Schriftsteller, Filmregisseur und Maler ein Meister der bayerischen Avantgarde-Grantelei.

„Er liebt die Kunst, und die schönen Frauen
Die läßt er porträtieren;
Er geht in diesem gemalten Serail
Als Kunst-Eunuch spazieren.“

Heinrich Heine stammte zwar nicht aus Bayern, verfasste aber mit seinen 1844 verfassten Lobgesängen über König Ludwig einen äußerst amüsanten Text über den den Möchtegern-Kunst- und den Wahnsinn des bayerischen Märchenkönigs Ludwigs II.

Kaum jemand aber hat das Wesen der Kunst in wenigen Zeilen auf so satirisch-süffisante Art und Weise beschrieben wie der für seine bissigen Texte und Karikaturen bekannte bayerische Schriftsteller Ludwig Thoma 1901 in Des Weisen Lehre.

Mein heutiger Lesen und Lauschen-Beitrag – viel Spaß beim Anhören!

Die Kulturflüsterin

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