Allgemein,  Bühnengeflüster

Adventsgeflüster #20: Kultur-Geschenktipps

Falls ihr noch Last-Minute-Weihnachtsgeschenke für Kulturinteressierte braucht, hätte ich heute die perfekten Tipps für euch…

1. Claudia Pichlers Solo-Programm „Ned blöd… für a Frau!“

Mit der Band „Die drei Haxn“ ist Claudia Pichler schon eine Weile auf vielen bayerischen Kleinkunstbühnen unterwegs – nun tourt sie ab Februar 2019 mit ihrem ersten eigenen Solo-Programm „Ned blöd… Für a Frau“ quer durch die Lande. Seit ich Claudia im Mai diesen Jahres für meinen Blog interviewen durfte, verfolge ich ihren außergewöhnlichen beruflichen Weg. Da wäre zum einen ein abgeschlossenes Magisterstudium an der LMU in Neuerer deutscher Literatur, Psychologie und Politik, ein Lektorat beim Kein & Aber-Verlag in Zürich, die zweijährige Theaterleitung im Fraunhofer Theater in München und Claudias sehr spannende Promotion über das Thema “Fremdheit bei Gerhard Polt“. Zum anderen plant und organisiert Claudia gemeinsam mit Michael Well die zahlreichen Auftritte der verschiedenen Künstlergruppen innerhalb der Musikerfamilie Well und auch die Auftritte von Gerhard Polt. Irgendwann entdeckte sie ihr unglaubliches Talent für die Bühne und brachte sich das Tuba-, Gitarre- und Ziehharmonika-Spielen bei. Singen kann Claudia auch noch! Anfang 2016 startete sie gemeinsam mit ihren Kollegen Anni und Michael als „Die drei Haxn“ mit ihrem ersten Bühnenprogramm durch.

Claudias Fähigkeit, ihr Publikum mit einer Mischung aus Nettigkeit, Charme und intelligentem, oft bissig-bösem bayerischen Humor für sich zu gewinnen, habe ich bei einem ihrer ersten Solo-Auftritte Ende Oktober im Valentin Karlstadt Musäum selbst erleben dürfen. Ich bin schon jetzt ihr größter Fan und freue mich sehr auf die München-Premiere ihres Solo-Programms im Literaturhaus am 28.03.2019.

Außerdem ist Claudia ab Februar 2019 auf folgenden Bühnen in Bayern zu erleben:

Sa 23.2.19 Irsee, Altbau PREMIERE!

Sa 2.3.19 Bad Aibling, Cafelotte Bar

Mo 4.3.19 Passau, ScharfrichterHaus

Sa 9.3.19 Dorfen, Jakobmayer

Sa 23.3.19 Altomünster/Thalhausen, Weilachmühle

Di 26.3.19 Ingolstadt, Neue Welt 

Sa 30.3.19 Bad Tölz, Alte Madlschule

Mi 3.4.19 Ansbach, Kammerspiele

Fr 5.4.19 Trostberg, Postsaal, Gewölbe

So 7.4.19 Freising, Lindenkeller

Fr 3.5.19 Memmingen, Kaminwerk

Fr 17.5.19 Sulzbach-Rosenberg, Historische Druckerei

Sa 1.6.19 Wendelstein, Panoramarestaurant


2. Klassik twoWell am 07.01.2019 im Herkulessaal  

© Hans-Peter Hösl

Dass die Geschwister Matthias und Maria Well mittlerweile zu meinen absoluten Lieblingsmusikern zählen, lässt sich unschwer erkennen, wenn meine vielen Einträge zu den Konzeren der beiden Musiker auf meiner Instagram-Seite sieht. Matthias Geigen- und Marias Cellospiel begeistern und bewegen mich immer wieder von neuem. Die beiden stammen aus berühmten Musikerfamilie Well, die unter anderem die Biermösl Blosn und die Wellküren hervorbrachte. Beide Musiker wurden bereits als Jungstudenten an der Münchner Musikhochschule aufgenommen, wo sie gemeinsam Kammermusik studierten. Ich habe fast jedes ihrer Konzerte in München in diesem Jahr besucht, da Matthias‘ und Marias‘ Authentizität und ihre erfrischende musikalische Virtuosität jeden Auftritt zu einem außergewöhnlichen Ereignis werden lassen.

Diesen Videozusammenschnitt habe ich im September 2018 veröffentlicht, nachdem ich Matthias und Maria gemeinsam mit ihrer Cousine Maresa und ihrem Quartett-Partner Alexander Maschke als nouWell Cousines auf der Bühne des Kulturcafé Leib&Siegel in München erleben durfte:

Nach dem großen Erfolg ihrer ausverkauften Premiere im Februar 2018 präsentieren Matthias und Maria am 07.01.2019 als „twoWell“ gemeinsam mit Gästen ein weiteres, komplett neues Programm im Herkulessaal der Münchner Residenz.

Besetzung:

Maria Well (Violoncello)
Matthias Well (Violine)
Christoph Well (Trompete & Harfe)
Alice Marie Weber (Bratsche)
Anne Solveig Weber (Violine)

Programm (vsl., u.a.):

Zoltán Kodály, Duo für Violine und Violoncello, op. 7 (1914)

  • 1. Allegro serioso, non troppo
  • 2. Adagio – Andante
  • 3. Maestoso e largemente – Presto

Dmitri Schostakowitsch, 2 Stücke für Streichquartett

  • Elegie aus op.29
  • Polka aus op.22

Georg Friedrich Händel, Christoph Well

  • „Feuerwehrmusik“

Ondrej Kukal, Duo für Violine und Violoncello

  • “Present“

Antonin Dvorak, Streichquartett F-Dur für zwei Violinen, Viola und Violoncello, op. 96 (“Amerikanisches Quartett”)

  • 1. Allegro ma non troppo
  • 2. Lento
  • 3. Molto vivace
  • 4. Finale. Vivace ma non troppo

Tickets gibt es unter: 

https://www.muenchenticket.de/guide/tickets/2312g/Klassik+twoWell+2019.html

Kategorie 1    64,10 EUR
Kategorie 2    55,20 EUR
Kategorie 3    48,40 EUR
Kategorie 4    39,50 EUR
Kategorie 5    26,00 EUR


3. Trio Frühstück: Das Konzert „Laute Frauen“ am 22.02.2019 im Konzertsaal der Wiener Sängerknaben

Am 22.02.2019 wird es laut auf der Bühne des Konzertsaals der Wiener Sängerknaben: Denn das Trio Frühstück präsentiert Musik und Texte von Frauen mit Frauen in gespielter, getanzter, geflüsterter und geschriener Form!

Ich habe das Trio durch Sophie Abraham – eine begnadete Cellistin und Mitglied meines Lieblingsstreichquartetts radio string quartet – kennengelernt. Ihre Leidenschaft für die Musik der Wiener Klassik und ihr reges Interesse an zeitgenössischer Musik führte 2010 zur Gründung des Trio Frühstück durch Clara Frühstück, Maria Sawerthal und Sophie Abraham. Das Trio konzertiert seither im In- und Ausland und brachte unter anderem 2011 zum 75. Geburtstag von Iván Eröd dessen Klaviertrio Nr. 1 in Budapest zur Aufführung.

Im Herbst 2014 veröffentlichte das Trio mit „Mosaïque“ seine erste CD beim österreichischen Plattenlabel Gramola, auf der unter anderem Werke von Joseph Haydn, Thomas Wally und Johannes Brahms zu hören sind. Das Musik-Nachwuchsprogramm des österreichischen Außenministeriums, NASOM (New Austrian Sound of Music) führte das Trio Frühstück im Jahr darauf rund um den Globus, von Laibach über Stavanger bis nach Teheran. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Jeunesse Österreich, einer Organisation zur musikalischen Förderung von jungen Menschen, mit der unter anderem Auftritte in den Zyklen „Triolino“ und „Piccolo“ im Wiener Konzerthaus verbunden sind. Das Trio Frühstück war bereits Gast bei renommierten Festivals wie den Haydn Festpielen Eisenstadt im September 2015, den Schubertiaden Atzenbrugg oder dem Festival Wien Modern.

Am 22.02.2019 werden die Musikerinnen folgende Werke weiblicher Komponistinnen im Konzertsaal der Wiener Sängerknaben zum Besten gegeben:

Clara Schumann: Klaviertrio in g-Moll op. 17
Melanie Bonis: Soir et Matin op. 76
Olga Neuwirth: Quasare / Pulsare II (2016 dem Trio Frühstück gewidmet)
Sophie Abraham: Moonday & Jonathan

Mehr Infos und Karten: 

Laute Frauen 20190222

Kartenpreise: Kategorie A 38 € / B 33 € / C 28 €, Loge 48 €
Kinder und Jugendliche A 20 € / B 15 € / C 9 €

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