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Die Kulturflüsterin
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💃 My first time at @munichbachatafest - what an overwhelming experience! ✍️🎭„Nein, Doktor N. ist nicht zufrieden: Er will, dass ich Winde lasse. Wenn ich hier heraus bin, werde ich ihm eine Schachtel mit Exkrementen aus Schokolade schicken“ 🎦🎨🎭🎶Nine years ago in Mid-January 2017, I published the first article on my website kulturfluesterin.com - and began to share my thoughts on arts, theatre, film and classical music on my Instagram account a few months after. 💃🕺One year of Bachata and (a bit of) Salsa dancing – couldn’t be more grateful for all the encounters on and off the dancefloor 🫶 🎦 Gerade einmal 5 Wochen von dem Entschluss, diesen damals noch im Schnitt befindlichen Film JETZT.WOHIN. - MEINE REISE MIT ROBERT HABECK noch in diesem Jahr ins Kino zu bringen, bis zu einer umfangreichen 10-tägigen Kinotour, die von meiner hochgeschätzten Kollegin @kosmeegarten organisiert wurde: Seit dem 07.12.2025 läuft der sehr persönliche Dokumentarfilm des Regisseurs @larsjessens in den deutschen Kinos 🍿 🇮🇨 After La Palma and Tenerife, @music_mel_ody and me decided to discover Gran Canaria this year - the best decision the two of us could have taken 🌊Dear Mel, you are not only one of the best dancers I know, but also a fantastic holiday partner 🫶 🌘🩰“Maman, j’ai peur du noir“, tönt es aus der Dunkelheit des Bühnenraums, der vor der Pause noch in wohlige rosa Farben getaucht war. Das Spiel mit Kontrasten - sowohl in farblicher, als auch in choreografischer Hinsicht - wird zum Leitmotiv eines Ballettabends im @gaertnerplatztheater, der sich mit den Werken von zwei sehr unterschiedlichen Komponisten auseinandersetzt: In George Gershwins Tondichtung »An American in Paris« übersetzte der Musiker seine Eindrücke von einer Reise in die quirlige französischen Hauptstadt im 1926 in ein Stück, das durchzogen ist von typisch amerikanischen Rhythmen und Melodien. Für ebenso viel Furore wie Gershwin sorgte Igor Strawinsky im Jahr 1913 mit seiner Ballettmusik »Le Sacre du Printemps« - doch im Gegensatz zu dem bejubelten Gershwin endete die Uraufführung des skandalumworbenen, revolutionären Stücks von Strawinsky in großem Tumult und Chaos. 🎭Als „Asphaltliteratur mit antideutscher Tendenz“ wurden ihre Romane in der Nazizeit aus Buchhandlungen und Bibliotheken entfernt - doch Irmgard Keun, die ihren größten Erfolg 1932 mit „Das kunstseidene Mädchen“ hatte, wurde auch nach ihrer Flucht ins Exil nicht müde, die drastischen Veränderungen in ihrer Heimat Deutschland in einer satirisch zugespitzten Art und Weise zu beschreiben.📖1937 erschien ihr Roman „Nach Mitternacht“, der von zwei Tagen im Jahr 1936 erzählt. Die Regisseurin Cosmea Spelleken hat ihn jetzt für das Münchner Residenztheater adaptiert. Wie die Autorin selbst zeichnet sich auch @cosmea.spelleken durch ihre große Experimentierfreude und ihre Fähigkeit aus, hinter all der vordergründigen scharfsinnigen Ironie die Abgründe menschlichen Verhaltens in unmenschlichen Zeiten aufzuzeigen. Für ihre Romanadaption auf der Bühne des Marstall im Residenztheater hat Spelleken die Geschichte um die junge Sanna, die in einer zutiefst gespaltenen Gesellschaft versucht, ihren eigenen Weg zwischen Widerstand und Anpassung zu gehen, zusammen mit dem Dramaturgen @dr.ilja verdichtet und sich auf Figuren konzentriert, die in ihrer Art, langsam, aber schleichend einem faschistischen System zu verfallen, erschreckend heutig wirken. 🎭Ob es jemanden in diesem Raum gibt, der bereit wäre, mal kurz die Rettungsleiter zu testen, will die Schauspielerin Sümeyra Yilmaz (@smyr_ylmz_) von uns wissen. Meine Sitznachbarin, eine sportliche junge Frau, meldet sich prompt – und ist wie alle anderen Menschen im Saal froh, dass Yilmaz ihre Kletterversuche schnell unterbricht. Wenn sie in ein neues Haus zieht, achtet sie zunächst auf das Treppenhaus, sagt Yilmaz. Holz brennt schließlich besonders schnell und gut. „Sei einfach du selbst“, habe man ihr seit dem Abschluss ihres Schauspielstudiums immer wieder gesagt. Zum ersten Mal hat sie diesen Leitsatz nun auf der Bühne des schwere reiter-Geländes beherzigt – und schnell versteht man, wie sehr Themen wie Verteidigung und Selbstschutz Yilmaz‘ Kindheit und Jugend geprägt haben. Doch diese herausragende Schauspielerin, die ich in den vergangenen Jahren bereits in zwei Inszenierungen des @nationaltheater.mannheim.ntm erleben durfte, wäre nicht sie selbst, wenn sie diesen Abend wahlweise als Racheakt oder als eine Form der theatralen Selbstentblößung nutzen würde.

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