Lesen und lauschen #6: Ludwig Thoma

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Ein Gedicht über die Kunst von Ludwig Thoma…

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Lesen und lauschen #5: Anne auf Green Gables

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Gerade findet in meinem Heimatort Pfaffenhofen an der Ilm die Gartenschau 2017 statt. Wie glücklich der Blick auf einen Garten machen kann, beschreibt die Protagonisten Anne in dem kanadischen Kinderbuch „Anne auf Green Gables“…

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Lesen und lauschen #3: „Lammkeule“ von Roald Dahl

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Mit einem Schlag liegt er da, der geliebte Gatte….

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Lesen und lauschen #2: „Momo“ von Michael Ende

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Dieser Roman erinnert mich nicht nur an meine Kindheit, sondern auch an eine wunderbare Schultheater-Aufführung….

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Lesen und lauschen #1

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Ich kann mich nur noch vage an meine erste Lesung im Jahre 2000 erinnern. Damals war ich 16 und die Anfrage meines Vaters, Teil seiner vor über 30 Jahren gegründeten Gruppe „Lesezeichen“ zu werden, ehrte mich sehr.

In meinem oberbayerischen Heimatort Pfaffenhofen an der Ilm wagte ich mich als Küken der vierköpfigen Gruppe also zum ersten Mal auf die Lesebühne. Was ich an diesem Abend genau vorgetragen habe? Ein Romanausschnitt und einige Gedichte aus verschiedenen Jahrhunderten waren es bestimmt. Und ein bisschen Loriot war sicherlich auch dabei. Oder war es ein paar Sketche von Gerhard Polt? Egal, denn an diesem Abend war ich vor allem damit beschäftigt, den Zuschauern die von meinem Vater ausgewählten Texte so akzentfrei und souverän wie nur möglich zu präsentieren.

Das Küken der Truppe bin ich bis heute geblieben – zum Glück, denn so kann ich immer noch Pippi Langstrumpf oder Ronja Räubertochter auf der Bühne sein! Aber ich spiele heute auch gerne die Nora aus Ibsens gleichnamigem Drama und erkläre meinem Mann, warum die Ehe mit ihm keinen Sinn mehr hat. Oder ich kämpfe als Antigone um das Recht, meinen Bruder ordnungsgemäß bestatten zu dürfen.

Letztes Jahr trat unsere „Gruppe Lesezeichen“ mit ihrem Programm „Die bessere Hälfte“ zum 16. Mal auf der Bühne des incontri Fördervereins für Kulturveranstaltungen in Rohrbach nahe Pfaffenhofen an der Ilm auf. Ein magischer Ort war diese zu einem Jazzclub umgebaute ehemalige Fabrikhalle von Anfang an für mich. Doch der Auftritt im Februar 2016 war in einer Hinsicht noch aufregender für mich als alle vorherigen: Aufgrund besonderer Umstände war ich im vergangene Jahr zum ersten Mal alleine für die Zusammenstellung des Programms verantwortlich gewesen. Als ich mit rasendem Puls vor den Zuschauern stand, fühlte ich mich wie am Tag meiner ersten Lesung im Jahre 2000. Mit einem Unterschied: Dieser Abend bleibt mir in all seinen Facetten in Erinnerung wie kaum ein anderer.